Wushu / Kungfu



Im Zeichen der Gottesanbeterin

Ab Mitte 2008 hat traditionelles Qi Xing Tang Lang einen festen Platz im vielfältigen Angebot  des PSV.

Am Tag der offenen Tür 2008 stellte sich diese neue Kung Fu Gruppe des Polizei SV dem Publikum vor.

Olcay Yardim, der Trainer dieser neuen Gruppe, sowie sein Shifu Michael Marx, boten zusammen mit dem Greifswalder Wushu-Team dem Publikum eine interessante Vorführung.

Was ist Wushu?

"Wushu" ist der Sammelbegriff für alle chinesischen Kampfkünste. Das Wort setzt sich zusammen aus "Wu" (Krieg/kriegerisch) und "Shu" (Kunst), was also übersetzt soviel heissen würde wie Kriegskunst. Insgesamt kann man unter dem Stichwort Wushu einige hundert verschiedene Stile einordnen, die die komplette Bandbreite der Kampf-, Selbstverteidigungs- und Bewegungskünste präsentieren. Im Laufe der Jahrhunderte, oder eigentlich Jahrtausende, haben sich die chinesischen Kampfkünste von ursprünglichen Gesundheitsübungen und Techniken zur Selbstverteidigung, zu hochkomplexen Systemen weiterentwickelt, die nicht mehr nur auf den reinen Kampfaspekt beruhen. Sie sind untrennbar verbunden mit chinesischer Philosophie, Moral und Ethik. Darüber hinaus steht auch die Gesundheit sowie die Gesamtkonstitution des Körpers im Vordergrund, da Wushu ein ideales Allround-Training für den ganzen Körper darstellt, sowohl für junge als auch für alte Menschen.

Man kann also allgemein sagen, dass Wushu drei Dinge fördert:

  1. die Charakterbildung des Individuums
  2. die Verbesserung der körperlichen Verfassung und somit auch der Gesundheit
  3. die Möglichkeit sich in bestimmten Situationen selbst verteidigen zu können