Judo

Spartenleitung

Spartenleiter
Volker Biedermann

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E.-Mail: volker.biedermann@t.online.de

Judo im Polizei-Sportverein Bremen

Grundsatz
Judo ist mehr als nur eine asiatische Kampfsportart. Judo ist auch eine Philosophie, ein Weg zur Lebensgestaltung, Das sagt schon der Name, ge-bildet aus den japanischen Wörtern "ju"= sanft nachgeben, ausweichen und "do"=Weg.                                 

Jigoro Kano gründete vor über 100 Jahren in Tokio den "Kodokan", übersetzt "Schule zum Studium des Weges". Nicht der eigene Sieg um jeden Preis ist das Ziel, sondern zu siegen, ohne den Partner zu verletzen. Wichtig ist dabei das Streben nach Harmonie durch Selbstbeherrschung, äußerste Konzentration beim Beobachten des Gegners bis zum blitzschnellen reagieren auf dessen Absichten. Judo ist ein Sport für jedes Alter. Weil jeder selbst bestimmt, wie hart er trainieren will. Weil jeder die Wurftechniken, die ihm am besten liegen, aus rund 100 Möglichkeiten heraussuchen kann. Weil jeder sein eigenes Können von Stufe zu Stufe steigern und durch erfolgreiche Gürtelprüfungen dokumentieren kann. Judo ist ein Sport für jedes Körpermaß. Ob groß oder klein, dick oder dünn. Durch die Vielfalt an Techniken findet jeder seinen eigenen Wurf. Da Größe und Gewicht nicht entscheiden, können alle miteinander trainieren. Außenseiter gibt es nicht.

Judo ist eine Zweikampfsportart mit Körperkontakt.
Judo ist deshalb so interessant ist, weil man sich auf jeden Gegner neu einstellen muss. Das Training beginnt in der Regel mit Spielen oder einer leichten Aufwärm- und Dehnungsgymnastik, an die sich Fallübungen anschließen. Dann werden Techniken im Stand oder am Boden erlernt. Den Abschluss bildet das : sogenannte "Randori", ein Übungskampf, bei dem man überprüft, ob das, was man als "Trockenübung" vorher geübt hat, auch gegen den Widerstand des Partners funktioniert. Judo ist ein Sport für die ganze Familie Es ist ein Spiel für Kinder, weil viele Griffe und Würfe, Angriffstechniken und Abwehrreaktioen spielerisch erlernt werden. Es ist Wettkampfsport für Jugendliche (und Erwach-sene), die im fairen Zweikampf ihre Kräfte messen wollen.Es ist vielseitige Körper-ertüchtigung für Mädchen und Jungen, Frauen und Männer, weil der ganze Körper und alle Muskeln gefordert werden.

Im Judosport gibt es Würfe und Bodentechniken.
Bei den Würfen unterscheidet man neben den reinen Angriffstech niken auch Kontertechniken, bei denen der Angriff des Gegners geschickt weitergeführt wird, und Kombina- tionstechniken, bei denen durch eine angetäuschte Technik beim Partner eine Gegenreaktion hervorgerufen wird, die man dann ausnützt, um umso leichter zu werfen. Am Boden unterscheidet man Haltegriffe, Würgetech-niken und Armhebel. Ziel der Haltegriffe ist es, den Gegner 25 Sekunden lang am Boden "festzunageln". Bei den Würgegriffen und Armhebeln zwingt man den Partner durch langsame und kontrollierte Bewegungen zur Aufgabe. Wenn die Schmerzschwelle erreicht ist, signalisiert der Partner seine Aufgabe, indem er mit der flachen Hand auf die Matte oder an den Partner klopft. Alle Techniken, ob im Stand oder am Boden, die nicht völlig kontrollierbar sind und den Partner verletzen könnten, sind verboten!